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Nach der Entfernung des Schutzzauns im Herbst konnte im Februar 2007 die Hecke auf den Stock gesetzt werden.

Die Biotopmaßnahmen des Hegering werden auch von der Waldjugend Meinerzhagen unterstützt.

Die Märkische Jagdkreisgruppe fördert auf Antrag nachfolgend genannte Maßnahmen und Projekte, welche der Verbesserung der Lebensräume in unserer Landschaft dienen:
- Neuanlage von Hecken sowie Pflege von Althecken durch auf den Stock setzen bzw. Auspflanzen von Lücken und Fehlstellen
- Neuanlage und Pflege von Feldgehölzen ( besonders wichtig in großen, landwirtschaftlich genutzten Grünlandbereichen zur Förderung des Niederwildes, besonders des Rehwildes)
- Neuanlage und Pflege von Waldsäumen, besonders zur ökologischen Aufwertung von besonnten und dem Wind ausgesetzten Nadelholzbeständen zu Verminderung der Kalamitätsgefahr durch Borkenkäfer
- Wegrandbepflanzungen, z.B. als Sichtschutz gegenüber Wildäckern und -wiesen.
- Anlage und Nachbesserungen von Streuobstwiesen
- Anlage von Feuchtbiotopen in unsensiblen Bereichen (keine Veränderung von Bachläufen
- Renaturierung von Bachläufen durch Entfernen standortfremder Bestockung ( z. B. Sitkafichte ), im Bedarfsfalle Bepflanzung mit standortgerechten Bach- und Straucharten, z. B. zur Entwicklung ökolisch wertvoller Bacheschen- Erlenwälder
- Renaturierung von aufgegebenen Fischteichen, z. B durch Veränderung des Böschungswinkels zur Gestaltung von besonnten Flachwasserzonen, Verlegung des Wasserzulaufes zur Schaffung eines Stillgewässers sowie im Ausnahmefall durch Bepflanzung zur Böschungsstabilisierung. Eine Einbringung von Schilf, Röhricht und sonstigen Wasserpflanzen sollte bis auf begründete Ausnahmen unterbleiben und die Uferbreiche der natürlichen Sukzession überlassen werden.
- Schutz von Bachläufen und Quellbereichen vor dem Weidevieh durch Auszäunung
- Erhaltung und Verbesserung von Lebensräumen für bedrohte Tierarten, z.B. Fledermausschutz
- Beschaffung von Nisthöhlen für Kleinhöhlenbrüter und div. Eulenarten, besonders f.d. Rauhfußkauz
- Einbringung von fruchttragenden Einzelbäumen wie Eiche, Wildobst ect. in die Landschaft
- Anpachtung von jagdlich besonders wertvollen Flächen, z.B. brachliegendes Grnland in waldreichen Regionen. Renaturierung durch mehrmalige Mahd und Abfuhr des Mähgutes. Durch diesen Nährstoffentzug werden konkurrenzärmere Pflanzenarten gefördert und stehen dem Wild als wertvolle Äsung zur Verfügung. Die Schaffung von attraktiven Äsungsflächen ist eine zusätzliche Möglichkeit, den Wilddruck auf angrenzende Waldflächen zu reduzieren und die Verjüngungsfähigkeit des Waldes zu fördern.
- Zusammenarbeit mit Naturschutzverbänden, z.B. dem Förderverein Naturschutz, durch gemeinsamen Flächenankauf und Entwicklung als optimale Lebensräume
Alle Materialien, welche zum Schutz der Anpflanzungen benötigt werden, können ebenfalls gefördert bzw. kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
Dies sind insbesondere:
- Drahtmaterial zur Einzäunung von Hecken und Waldsäumen
- Eichen- oder Fichtenpfähle
- Drahthosen
- Mulchplatten
- Anbindestricke und Querriegel für Obstbaumbefestigungen
- div. Kleinteile
Die obige Aufstellung gibt nur einen Rahmen der zur Verfügungstehenden Möglichkeiten wieder.
Gute Anregungen und Ideen im Sinne der Biotopverbesserung können jederzeit nach Absprache mit den Biotopobleuten der jeweiligen Hegeringe sowie den zuständigen Stellen des Märkischen Kreises und im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel in die Tat umgesetzt werden.
Der Antrag auf
Förderung von Maßnahmen zur Biotophege
kann bei Herrn Röttger angefordert werden
herbert.roettger@hegering-meinerzhagen-valbert-ev.de
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